Die vergangenen Monate

Der letzte Blog-Eintrag ist nun schon eine ganze Weile her, viel ist geschehen, es war ein großes Auf und Ab meines Lebens wo ich einen kurzen Rückblick darauf werfen möchte.

Abschluss meiner Lehre als Elektriker

Wie bereits in vergangenen Blog-Einträgen zu Lesen war, stand ich schon seit mehr als einem Jahr vor der Abschlussprüfung (Gesellenprüfung) für meinen Ausbildungsberuf Elektroinstallationstechniker. Es wurde von mir sehr lange hinaus gezögert, rund ein Jahr, bis es, dank eines Arztbesuches und ein paar Unterhaltungen mit meinem Arbeitgeber und meinen Eltern soweit war. Ich trat Ende Juni dieses Jahres zur Prüfung an.
Mir ging es die Tage vor der Prüfung ziemlich gelassen, da ich zu dieser Zeit noch aufgrund meiner psychischen Überlastung als Arbeitsunfähig gemeldet war, konnte ich die Zeit nutzen um mich ein wenig vorzubereiten. Dann ging es mit dem Zug zur LBS Stockerau, ohne irgendwelche Sorgen oder ohne überhaupt ein wenig Nervös zu sein. Entweder war dies durch meine “mir-ist-alles-egal”-Strähne bedingt, oder mir scheinen Prüfungen wirklich nichts auszumachen. Ähnlich erging es mir auch bei der theoretischen Prüfung beim Führerschein. *gg*

Die Prüfung selbst gliederte sich in ein paar praktische Übungen, wie zum Beispiel das interne Verdrahten eines Zählerkastens, einer Fehlersuche sowie auch kleine Übungen mit einer einfachen SPS. Die praktischen Übungen gingen über beide Prüfungstage (Freitag und Samstag) und wurden gruppenweise absolviert und nach Beendigung einer Übung wurde alles rotiert. Zum anderen gab es auch ein sogenanntes Fachgespräch. Man sitzt dabei einer 3-köpfigen Kommission gegenüber, die dich innerhalb von 30-60 Minuten einiges zum Thema Elektrotechnik abfragen und auch ein paar theoretische Beispiele vorgeben die man zu Lösen hat. Die praktischen Prüfungen waren zum Teil schon “anstrengend”, aber man hatte auch immer wieder Aufgaben dabei die wohl als so eine Art “Deppentest” die schlausten Bewerber aussortieren sollten. Nach dem Fachgespräch, welches ich persönlich als zu leicht empfunden habe, ging es wieder ins Labor wo dann nach der Abnahme der Aufbauten der Tag schon wieder gelaufen war.
Samstags ging es dann früh um 07:00 los mit einigen Labor-Übungen und danach mit dem Ausfüllen eines sogenannten Prüfprotokolls für eine neu-errichtete Anlage. Dies war auch relativ einfach und nach der Beendigung und Abgabe von dieser Aufgabe, zogen sich die Prüfer zurück und es hieß nun eine Stunde lang auf die Ergebnisse warten. Nach rund einer Stunde kamen dann alle Prüfer, bestimmt um die 12-15 Personen auf uns zu und übergaben jedem Teilnehmer ein Prüfungszeugnis oder eben einen Antrag zur Wiederholungsprüfung.

Zum Glück kann ich sagen, dass ich am 21. Juni 2014, endlich meine Grundausbildung des Berufes der Elektrotechnik abgeschlossen habe. Die Prüfung ist durch und ich bin nun ein ausgebildeter Facharbeiter. <3

Das Minecraft.de Community-Treffen 2014

Ein Event auf das ich wohl schon seit vielen Monaten mit sehr gemischten Gefühlen hinfieberte. Zum ersten Mal traf sich der größte Teil des Foren-Teams und einige Foren-Benutzer im “Real-Life” und lernten sich für wenige Tage kennen. Viel zu Kurz, aber dazu später mehr. Es ging nach Kleinschmalkalden, in eine schnuckelige Jugendfortbildungsstätte die perfekt gemacht war für unser Vorhaben.

Da dass Foren-, und Serverteam (und bamboechop… >3) von Minecraft.de sich bereits drei Tage früher treffen sollte, um sich näher kennen zu lernen und das Treffen vorzubereiten, ging es bereits am Mittwoch, den 30. Juli, früh morgens mit dem ICE3 von St. Pölten nach Würzburg, wo wir auf Grey_Teljin trafen. Grey ist ein sehr netter User aus dem Server-Team (Shana), der sich bereit erklärt hat, uns von Würzburg die Strecke bis zum Treffens-Ort mitzunehmen. Ohne Grey_Teljin und der Hilfe von Uschey hätten wir es wohl nicht zum Treffen geschafft… vielen lieben Dank an euch zwei! <3. Circa um 15:00 war es dann soweit, wir trafen in Schmalkalden ein, wo wir uns die zwei Nächte vor dem eigentlichen Treffen aufhielten. Was dort alles vorgefallen ist bleibt für immer das Geheimnis von uns Anwesenden … es war auf alle Fälle eine sehr schöne Zeit und man hatte sehr viel Spaß. :>

Freitag Morgen, das eigentliche Treffen beginnt. Es beginnt jedoch mit einem zweistündigen Einkaufs-Trip durch den dort ansässigen Kaufland… ich werde das wohl nie vergessen als wir mit vier vollen Einkaufswagen und einer mehr als ein Meter langen Rechnung die Kasse verließen … der Blick der Kassiererin war unglaublich. Nach dem Einkauf fuhren wir zum eigentlichen Veranstaltungsort, der Fortbildungsstätte in Kleinschmalkalden, diese liegt ein wenig außerhalb von der eigentlichen Stadt und man hat dort wirklich seine Ruhe und kann auch mal etwas Spaß haben, ohne gleich eine Ruhestörung anzuzetteln. Dort angekommen wurden dann die Einkäufe verstaut und sich ein wenig vorgestellt.

Für mich persönlich war es ein sehr aufreibendes Gefühl, endlich mal die Person zu erblicken und sich Vorzustellen, mit der man schon viel Zeit im TS, in Skype oder auch via diverser Instant-Messenger verbracht hat, und sich tagtäglich schrieb. Ab da war es dann wohl vorbei und mein Herz setzte aus… oder, spring erst richtig an, was weiß ich. Laut Erzählungen war ich auf alle Fälle nicht ganz bei der eigentlichen Sache, der Organisation vom Event. *gg*
Abends wurde dann Teixel, ein wirklich guter Freund den ich sehr ins Herz geschlossen habe, von Haitai in Begleitung von Nelly und mir vom Bahnhof abgeholt. Das Warten auf den Zug in dem er sich befand war elend und ich konnte nicht abwarten ihn zu sehen. Als er dann ausstieg auf uns zukam, wusste ich sofort wer von den vielen Menschen nun Teixel war. Dieser Moment als er uns anstrahlte, mit einem wirklich glücklichen Lächeln, werde ich nicht so schnell vergessen. <3
Freitag Abend gab es dann köstliche, selbstgemachte Pizza, die vor Ort in einem richtigen Steinofen aufgebacken wurde. Nach der Pizza-Verspeisung ging es dann an das Lagerfeuer, man trank und sprach über alles was einem so einfiel, und man knüpfte Freundschaften. :)

Samstag war dann ein relativ relaxter Tag, der mit einem sehr üppigem und abwechslungsreichen Frühstück begann. Im Laufe des Tages ging es dann noch als kleines “Event” auf einen in der Nähe gelegenen Berg (*hust* Hügel), wo wir einen schönen Blick auf das Gelände sowie auf die umliegende Szenerie erhaschen konnten. Danke nochmal an iSony, der mit dieser Idee ein wenig Abwechslung in den Tag brachte.  Nach dem Aufstieg ging es für mich und einen Teil des Teams in die Küche, wo wir verschiedenes Grillgut und Beilagen für die abendliche Grillerei vorbereiteten.  Es gab viele verschiedene Salate, Fleisch-Spieße, vegetarische und vegane Spieße. Ein köstliches Mahl.
Danach wurde mit relativ viel Alkohol und einer geselligen Stimmung bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags gequatscht und rumgealbert.

Der Tag der Abreise brach an, ich wurde nach nur 3 Stunden Schlaf geweckt, da bamboechop, Grey_Teljin und ich schon früher abreisten um unseren Zug zu erreichen. Der Sonntag verlief für mich in einer art “Trance”. Ich wollte eigentlich nicht wahrhaben, dass in wenigen Stunden wieder alles vorbei ist, und man die Menschen die man wirklich lieb gewonnen hat schon wieder verlassen muss. Dementsprechend fiel dann auch die Verabschiedung von meiner Seite aus… mit Tränen in den Augen und Stumm vor Trauer, ging es nach ein paar Umarmungen in das Auto, wo ich noch einige Zeit  stark mit den Tränen zu Kämpfen hatte, denn ich wollte nicht wirklich wahr haben, dass alles vorbei war.

Alles in allem war es trotz einiger Hürden und kleineren Vorfällen ein sehr gelungenes erstes Treffen, und ein Anstoß für viele weitere Treffen die noch folgen werden. Das nächste Treffen wird wohl wieder im August 2015 stattfinden, und wir werden uns alle wieder sehen. <3

Der Rückfall

Nach dem Treffen ging es für mich wieder in die Arbeit, jedoch nur drei Tage, da ich mir beim Badminton-Spielen auf dem Treffen wohl ein Problem mit den Bändern des Sprunggelenks zugezogen habe, und dieser nur langsam zu verheilen schien. Nach den drei Tagen war mein Fuß stark geschwollen und ich hatte ziemliche Schmerzen beim Gehen. Nach über einer Woche Arbeitsunfähigkeit probierte ich es erneut und es wollte dann doch nicht… zuerst dachte ich es liegt an meinem Fuß, da dieser noch immer Schmerzen bereitete und ich dadurch wieder in den Krankenstand ging. In der vorigen Woche jedoch, verschlechterte sich mein psychischer Zustand immer weiter, obwohl ich dachte, dass es mit mir nun endlich bergauf ging. Vermutlich hatte ich während meines ersten Krankenstandes einfach viel zu viel Zeit verbracht, mich mit diversen Dingen auseinanderzusetzen die ziemlich an meine Psyche gingen. Nach starken Schlafstörungen die vorige Woche einsetzten, kamen auch noch am Wochenende eine große innere Leere und die Sinnlosigkeit zurück, in der ich mich schon einmal befand. Zurzeit fehlt es mir einfach an Motiviation für alles, ich habe nicht mal mehr Lust darauf, morgens aus dem Bett zu steigen. Ich habe auch keine Lust darauf, mit jemandem zu Reden, oder generell darauf, dieses Leben zu führen. Es sind noch keine akuten suizidalen Gedanken, bloß eine große innerliche Leere die mich ziemlich mitnimmt, nicht nur psychisch, sondern auch physisch mit psychosomatischen Symptomen wie Verworrenheit, Kreislaufprobleme und Schlafstörungen. Es geht einfach rapide bergab.

Nach der Talfahrt in der vorigen Woche, ging es Montag früh zu meinem Hausarzt, dem ich meine aktuelle Situation schilderte und der mir empfahl, für einige Zeit in eine psychiatrische Klinik einzuchecken, weil ich es alleine nicht schaffe, die Probleme zu lösen.  Ich nahm sein Angebot sofort an, und sagte ihm, dass ich es unbedingt angehen möchte damit mein Leben wieder lebenswert wird. Da sich mein Hausarzt wirklich sehr engagiert um die Sache gekümmert hat, wird er sich die nächsten Tage mit einer Oberärztin einer psychiatrischen Klinik zusammenrufen, und sich um einen “Platz” kümmern.
Ich weiß nicht wirklich was auf mich zukommt, aber ich möchte endlich etwas ändern!

 

Die aktuelle Führung meines Blogs ist nicht unbedingt sinnvoll, und kann man wohl auch nicht Blog nennen. Ich schaffe es bloß nur nicht, auf Kommando einen Blog-Eintrag zu verfassen. Zwar würde ich gerne viel mehr von meinem Alltag und meinen Erlebnissen berichten, bloß fehlt mir die Kreativität für solche Texte. Es schwirrt vieles in meinem Kopf herum über was ich gerne schreiben möchte, bringen es meine Finger nicht hin, das Ganze in den Editor zu tippen.
Dies wird sich jedoch bestimmt die nächsten Wochen ändern, da ich euch auf dem laufenden halten möchte, was denn bei mir so abgeht. :>

Spätnächtliche Gedanken

In diesem späten Eintrag möchte ich mich ein wenig meinem aktuellen Stand im Leben widmen und was aktuell so aus dem Ruder läuft.
Eine grundlegende Frage,  die ich mir schon seit längerem Stelle ist jene,  ob man überhaupt so viele Informationen über sein eigenes Leben veröffentlichen sollte. Ist es klug, meine Gedanken und Gefühle  mit potenziell Milliarden von Menschen zu teilen und diese für eine längere Zeit festhalten? Es fällt mir nicht leicht, über die Dinge zu schreiben, aber es ist leichter, als mit vertrauten Menschen darüber zu sprechen.
Seit wenigen Tagen bin ich bis auf Widerruf krank geschrieben und somit arbeitsunfähig. Der Grund dafür liegt in der aktuellen Diagnose meines Hausarztes: “Psychische Überlastung”. Hört sich harmloser an als es tatsächlich ist, da mir mein Hausarzt keine schwerere Diagnose aufdrücken wollte, um mich keine zu großen Hindernisse in den Weg zu legen. Vermutlich würde bei einer schlimmeren Diagnose direkt unser Vater Staat kommen und dokumentieren das ich nicht ganz dicht bin. Aber so viel dazu.
Jetzt habe ich in Kürze einen Termin bei einem Neurologen/Psychologen und erhoffe mir endlich mal ein Bergauf meiner Stimmung.  Aktuell quälen mich schwere Depressionen und suizidale Gedanken und bereiten mir schlaflose Nächte. Wieso ich in diesen Zustand gefallen bin kann ich aktuell nicht erklären. Vor der Lösung meiner Problemchen liegen große Barrieren, das spüre ich. Mein Ziel ist es diese Barrieren mithilfe von anderen Menschen, die einen verstehen und stützen, aus dem Weg zu räumen oder zumindest zu minimieren.

Es mag sein,  dass dieser Eintrag bei so manchen einen Schock verursacht und mich andere wiederum auslachen, doch ich meine, dass es für mich persönlich einfacher ist,  einfach darüber zu schreiben. Selbst wenn ich mir dadurch die Zukunft verbaue ist es besser als jetzt in ein tiefes tiefes Loch der Trauer, Wut und Angst zu fallen. Und Hey, es hilft sogar ein wenig… :)

Wiederbelebung des Blogs

So, nun mache ich es auch bamboechop nach und versuche meine Website wieder auf Vordermann zu bringen. Vielleicht finde ich auch mehr Motivation und Interesse regelmäßig Beiträge über die verschiedensten Dinge zu schreiben. Leider fällt es mir aufgrund aktueller psychischer Probleme nicht leicht immer über mich und meine Arbeit zu schreiben.

Nach dem Abschluss beim österreichischen Bundesheer ging ich wieder in meine alte Firma zurück wo ich aktuell als Elektriker arbeite. Es gab auch kurzzeitig einen Fortschritt beim B-Führerschein, mit dem ich nun schon seit über einem Jahr kämpfe. Das erste Modul der theoretischen Prüfung (B-Teil) wurde mit 100% abgeschlossen. Leider steht es seit 2 Monaten wieder still und ich habe keinerlei Motivation und Mut den Führerschein weiterzuführen. Es ist mir bewusst, dass ich den Führerschein dringend für meine Arbeit benötige, jedoch schaffe ich es geistig nicht weiterzumachen. Trotz der bereits drohenden Kündigung geht es nicht so recht in meinen Kopf. Die Psyche, jaja. Es ist keineswegs “Faulheit”, sondern starke Antriebs- und Lustlosigkeit sowie weitere Dinge die mich quälen.

Weitere Einträge folgen!

Abrüsten bitte!

Mit heute beginnen die letzten drei Diensttage als Soldat in der PzPiKp in Mautern. Lange hats gedauert doch alles in allem waren die vergangenen sechs Monate eine schöne und Erlebnisreiche Zeit bei der man auch noch knapp 300€ geschenkt bekommt.

Der Plan sieht vor das wir heute unsere Ausrüstung beim Vollzähligkeitsapell überprüfen und alle fehlende Gegenstände notieren. Danach gehts in den Lehrsaal wo man uns erklärt auf was man beim Übergang von Soldat zu Zivilist achten muss. Nachmittags dann eine Abrüsteuntersuchung und der Tag ist gelaufen.

Der Dienstag bringt außer einer langen Ruhezeit die Abgabe unseres Stg 77 und der Rüstung. Es ist schon irgendwie Schade die Waffe aus der Hand zu geben da es der Teil beim Heer war der mir persönlich am meisten Spaß machte.
Oh, und am Dienstag sollte mein Sennheiser PC350 ankommen.

Mittwochs wird die restliche Kleidung abgegebeb, irgendetwas wird uns verliehen und dann sind wir frei vom Österreichischen Bundesheer! :)

Ein Überbleibsel auf meinem Mobiltelefon :3

Ein etwas älteres Bild welches erst kurz nach unserem Assistenzeinsatz in der Wachau entstanden ist. Kamerad Piribauer ist drauf und dran die Steinmauer mit einer ziemlich lahmen Stemmmaschine zu entfernen. Hat zwar einen Verbrennungsmotor aber hat trotzdem nur eine Gas-Stellung.
Da trifft folgender Satz vollstens zu: -> In der Ruhe liegt die Kraft!

Piri & die Cobra, Dreamteam!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Random Post #1